Mehr als ein Symbol

Auf der Vollversammlung des Landesjugendrings am 9. Mai sprach die baden-württembergische Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) mit den rund 60 Delegierten der Jugendverbände in Baden-Württemberg. Themen dabei waren, neben der Finanzierung der Jugendverbandsarbeit, die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen und die Kinder- und Jugendrechte, sowie Vielfaltskultur.

Inzwischen ist Halbzeit beim Zukunftsplan Jugend und es wurde Zwischenbilanz gezogen. Besonders die Umsetzung der im Vertragswerk festgelegten Förderung der Jugendarbeit war Gegenstand der Diskussion. Die Sozialministerin betonte, ihr sei es wichtig, dass die Themen des Zukunftsplans Jugend und somit auch die Förderung bei den Verbänden vor Ort ankommen. Besonders hob sie dabei die Themen Partizipation und Vielfaltskultur hervor.

Als Interessenvertretung der Kinder und Jugendlichen in Baden-Württemberg ist es dem Landesjugendring ein Anliegen, dass die Kinderrechte in die Landesverfassung aufgenommen werden. Diese Ansicht teilte Katrin Altpeter. Sie betont: „Die Veranstaltungen im Jahr der Kinder- und Jugendrechte 2014 haben gezeigt, dass die Kinderrechte in der Landesverfassung mehr sind als ein Symbol – weil es den Kindern selbst ein wichtiges Anliegen ist.“ Die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen sei eine der wichtigsten Fragen, die es gemeinsam zu bearbeiten gilt: „Partizipation heißt: Beteiligung an Entscheidungsprozessen. Da müssen wir uns mehr darauf einlassen, alte Wege zu verlassen und neue Beteiligungsformen zu entwickeln“, sagt die Ministerin.

Zum Abschluss ihres Besuches setzte die Sozialministerin gemeinsam mit der Vollversammlung und einer Delegation von „Jugendliche ohne Grenzen“ mit einem Gruppenbild ein Zeichen für Toleranz und Vielfaltskultur. Jugendliche ohne Grenzen ist ein bundesweiter Zusammenschluss von jungen Flüchtlingen verschiedener Herkunftsländer, die sich gegen Rassismus, drohende Abschiebung und für ein Bleiberecht für alle Flüchtlinge einsetzen.

Quellverweis: Landesjugendring Baden-Württemberg