Jugendarbeit ist MehrWert

Vor dem Interims-Landtag im Kunstgebäude Stuttgart fand Ende Oktober der Auftakt für die Kampagne „Jugendarbeit ist MehrWert“ statt. Die Jugendverbände wollen damit den gesellschaftlichen Stellenwert der Jugendarbeit in den Blick rücken und gleichzeitig ihre jugendpolitischen Forderungen in den Wahlkampf der Parteien einbringen.

Zum Auftakt kamen die Spitzenkandidaten der im Landtag vertretenen Parteien, die Vorsitzenden der Landtagsfraktionen sowie die jugendpolitischen Sprecher. Empfangen wurden sie stilecht im Freizeiten-Pavillon, eine Leihgabe aus einem der Mitgliedsverbände des Landesjugendrings. „Und falls es hereingeregnet hätte, wissen unsere Gäste wenigstens sofort, wo der Schuh drückt“, scherzt Kai Mungenast, stellvertretender Vorsitzender des Landesjugendrings.

Ziel der Kampagne ist es, die Förderung der Jugendarbeit in das Blickfeld der Kandidatinnen und Kandidaten für die Landtagswahl 2016 zu rücken. „Die Unterstützung der Jugendverbände durch das Land zeigt sich vor allem in der Höhe der Förderung. Mit dem Zukunftsplan Jugend ist in den letzten Jahren schon ein Schritt in die richtige Richtung gegangen worden, aber es gibt auch für die zukünftige Landesregierung noch einiges zu tun. Die Anforderungen an die Jugendverbände z.B. hinsichtlich Qualität, Ausstattung und rechtlichen Bedingungen steigen stetig – deswegen müssen auch in der strukturellen Förderung der Jugendverbände weitere Fort- schritte gemacht werden“, erklärt Mungenast. Der Landesjugendring fordere daher ein gefördertes Betreuungsverhältnis von eins zu fünf, 25 Euro Tagessatz für Betreuung und Bildung und 50% Zuschuss für Projekte und Zelte.

Quellverweis: Landesjugendring Baden-Württemberg