Gesellschaft als Christ gestalten

In all meinen beruflichen und ehrenamtlichen Tätigkeiten ist ein roter Faden erkennbar: Ich möchte als Christ Gesellschaft verändern, mich in unser Zusammenleben einbringen und für ein gutes Miteinander einsetzen – das Fundament dazu ist für mich unsere jüdisch-christliche Tradition.

Besonders konkret wird dies in meinem ehrenamtlichen politischen Engagement, beispielsweise als Ortschaftsrat in meiner Heimatgemeinde im Nordschwarzwald Forbach-Langenbrand, als Vorstandsmitglied der CDU und der CDA, sowie als Mitglied mehrere Arbeitskreise auf kommunaler- und auf Landesebene.

 

Meine berufliche Tätigkeit für die katholische Kirche

Seit Dezember 2015 arbeite ich als Geschäftsführer des Katholischen Stadtdekanats in Stuttgart. Das Stadtdekanat umfasst mit seinen 42 Pfarreien in 12 Seelsorgeeinheiten das Gebiet der Landeshauptstadt Stuttgart. 18 Gemeinden von Katholiken anderer Muttersprache spiegeln den internationalen Charakter Stuttgarts wider. Zahlreiche Kategoriale Seelsorgebereiche und kirchliche Einrichtungen, Verbände und Organisationen sind in den Bereichen Bildung, Freizeit und Kultur, Soziales und Beratung sowie Seelsorge im Auftrag der Kirche tätig.

Das Stadtdekanat fördert die kirchliche Zusammenarbeit, realisiert gemeinsame kirchliche/ökumenische Projekte und vertritt die Kirche nach außen. Mit ca. 1.600 Mitarbeiter/innen in verschiedenen Berufsfeldern – vor allem im sozialen Bereich sowie der Verwaltung – gehört die Katholische Kirche in Stuttgart zu den größeren Arbeitgebern im sozialen Bereich. Mit rund 150.000 Mitgliedern gehören 25% der Menschen in Stuttgart der Katholischen Kirche an.

 

Glaube fassbar machen: Religionspädagoge

Mein christlicher Glaube bietet eine Grundlage für mein Engagement. Schon früh wuchs ich in die Traditionen der katholischen Kirche als Ministrant in meiner Heimatpfarrei St. Valentin Langenbrand hinein und engagierte mich lange Jahre ehrenamtlich in der kirchlichen Jugendarbeit. Mein Glaubenswissens vertiefte ich in meinem Studium der Religionspädagogik in Freiburg im Breisgau, anschließend arbeitete ich in der Pastoral in Gaggenau und Mannheim.

Als Religionspädagoge begeistert mich sehr stark die Frage, wie wir unseren Glauben fassbar und erlebbar machen können und damit einen Bezug zu unserem heutigen Leben herstellen. Da es dabei auch um das konkrete Tun geht bringe ich mich aktuell als kirchlicher Notfallseelsorger und im Rettungsdienst ein.