Die Stimme der Jugendverbände in Stuttgart

Der Landesjugendring Baden-Württemberg e.V. ist die Arbeitsgemeinschaft von 31 Jugendverbänden auf Landesebene und von den Orts-, Stadt- und Kreisjugendringen. Er vertritt darüber hinaus die Interessen von Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg. Im April 2017 wurde ich durch die Landesjugendring-Vollversammlung zum Fachvorstand für den neuen Fachbereich Weltoffene Jugendarbeit gewählt. In den Vorstand wurde ich vom Kreisjugendring Rastatt entsendet. Zuvor, bis November 2016, sprach ich als Geschäftsführender Vorstand für den Landesjugendring. Darüber hinaus vertrete ich die Jugendverbände durch meine ehrenamtliche kontinuierliche Mitarbeit in Gremien und Kommissionen auf Landesebene, wie beispielsweise im Landesschulbeirat oder im Medienrat der Landesanstalt für Kommunikation (LfK).

Für den Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) war ich von Februar 2013 bis Dezember 2015 hauptberuflich Landesreferent an der BDKJ-Landesstelle in Stuttgart. Die Landesstelle ist eine Einrichtung beider BDKJ-Diözesanverbände von Rottenburg-Stuttgart und von Freiburg. Der BDKJ trägt für ihn wichtige Themen immer wieder offensiv an PolitikerInnen und zuständige Stellen heran und initiiert Fachgespräche und Besuche, beispielsweise in Zeltlagern und während der 72-Stunden-Aktion. Die BDKJ-Landesstelle unterstützt und berät Verbände und Dekanate bei der Durchführung von (jugend-) politischen Aktionen.

Beispiele für die aktive Arbeit ist das gemeinsame LJR-Projekt „Jugendarbeit – zukünftig nachhaltig“, bei dem der BDKJ zusammen mit anderen Kooperationspartner bis Sommer 2014 versuchen die Herausforderung einer nachhaltigen Entwicklung in der Jugendarbeit so aufzugreifen, dass wir in unseren Strukturen und Bildungsveranstaltungen Veränderungsprozesse gestalten können. Oder 2014 die LJR-Sommerkampagne „Recht bunt!“ zum Jahr der Kinder- und Jugendrechte, damit PolitikerInnen die Jugendarbeit in ihrer Vielfalt und ihren Eigenwert kennen lernen.

 

Jugendpresse – Verbände junger Medienmacher

In allen Bundesländern haben sich junge Medienmacher zu regionalen Jugendpresse-Verbänden zusammengeschlossen. Sie alle verbindet der Spaß am Medienmachen. Egal ob Schreiber, Fotografen, Webdesigner, Layouter, Radiomacher oder Videofilmer sind – sie genießen die Vorteile, die ein Medienverband jungen Journalisten bieten kann. Die Jugendpresse Deutschland ist der Bundesverband dieser landesweiten Vereine. Von 2000 bis 2012 engagierte ich mich als Vorstandssprecher und Finanzvorstand im Landesverband Jugendpresse Baden-Württemberg, von 2011 bis März 2015 war ich Vorstandssprecher des Bundesvorstandes der Jugendpresse Deutschland. Seitdem begleite ich als Beirat die Arbeit der Jugendpresse. Als solcher verantwortete ich unter anderem die politische Arbeit der Jugendpresse (Jugend-/ Bildungs-/ Medienpolitik), um die Schülerzeitungs- und Bildungsarbeit, die Medienpädagogik sowie um das Personal.

Die Jugendpresse Deutschland koordiniert die Arbeit zwischen den Verbänden und sorgt zum Beispiel dafür, dass auch ein Schwabe vom Jugendmedienkongress in Köln erfährt. Sie kümmert sich darum, dass junge Journalisten bundesweit einen Jugendpresseausweis erhalten können, ist Ansprechpartner wenn es um Ausbildungsfragen in Medienberufen geht, erstellt Bücher und Zeitschriften und organisiert Seminare, Workshops und Pressefahrten. Jährlich findet neben einmalig stattfindenden Projekten mit den bundesweiten Jugendmedientagen ein Jugendpresse-Highlight statt, das junge Medienmacher mit gestandenen Journalisten zusammenbringt.

Bei der Jugendpresse Deutschland und ihren Landesverbänden bestimmen Jugendliche selbst das Programm. Schüler, Zivis, Wehrdienstleistende oder Studenten legen fest, was für Veranstaltungen organisiert, welche Broschüren produziert und welche Wettbewerbe ausgeschrieben werden.

Quellverweis: Jugendpresse Deutschland