Digitale Lebenswelten von Jugendlichen

Die Hauptversammlung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) richtete 2016 eine Arbeitsgruppe ein, die sich mit der Frage der Digitalen Lebenswelten von jungen Menschen beschäftigt. Die Arbeitsgruppe erstellt eine Diskussionsgrundlage für die Mitgliedsverbände und trägt Informationen auf dem Feld der Medien- und Netzpolitik, der Medienpädagogik und der Lebenswelten junger Menschen zusammen. Ich wurde in diese Arbeitsgruppe berufen und bringe mich nun ehrenamtlich in den Dachverband ein, nachdem ich einige Jahre als BDKJ-Landesreferent in Baden-Württemberg hauptberuflich die Jugendpolitik der katholischen Verbände begleitet habe.

Inspiriert von unserer AG-Sitzung am vergangenen Wochenende in Frankfurt am Main weiße ich gerne auf meinem Blog auf diese Arbeitsgruppe hin und möchte von der BDKJ-Webseite den Auftrag zitieren:

„Kinder und Jugendliche wachsen in einer Lebenswelt auf, die sich nur noch schwerlich in zwei voneinander getrennten Sphären, einer analogen und einer digitalen, beschreiben lässt. Vielmehr durchdringt das Digitale alle Lebensbereiche, zum Beispiel die Schule in Form von digitalen Lernformen und Recherchemöglichkeiten im Netz, aber auch die außerschulische Jugendbildung und die Jugendverbandsarbeit, wie sie in den Verbänden des BDKJ gestaltet wird. Daraus ergeben sich für die konkrete Arbeit vor Ort mit jungen Menschen als auch für das jugendpolitische Engagement der Verbände viele Fragestellungen, die sich innerhalb eines weiten Feldes zwischen netz- und medienpolitischen Anliegen, medienpädagogischen Ansätzen, medienethischen Perspektiven als auch Herausforderungen an den Jugendmedienschutz bewegen.“

Auf unserem Blog berichten wir regelmäßig aus dem Themenbereich Digitale Lebenswelt.

Quellverweis: bdkj.de; Foto von Christian Schnaubelt